Gärten & Parks in Deutschland - Schloss und Park Pillnitz – die Perlen Dresdens - Villa Jähn
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Schloss und Park Pillnitz – die Perlen Dresdens

Schloss und Park Pillnitz – die Perlen Dresdens

Das im 18. Jahrhundert errichtete Schloss Pillnitz befindet sich direkt an der Elbe im ehemaligen Dorf Pillnitz. Seit einigen Jahren wurde dieses von der Stadt Dresden eingemeindet, sodass sich sowohl das Schloss als auch der Park Pillnitz heute im gleichnamigen Stadtteil der Stadt Dresden befinden.

Grundsätzlich umfasst das eindrucksvolle Bauwerk drei Gebäudeteile. Dabei handelt es sich um das Wasserpalais, das Bergpalais und das neue Palais. Das Wasserpalais wurde direkt an der Elbe errichtet. Das Bergpalais befindet hingegen am Hang gegenüber dem Wasserpalais. Das neue Palais verbindet beide Gebäude und befindet sich deshalb direkt zwischen diesen.
 
Touristen begeistern neben den eindrucksvollen drei Palais ebenfalls die beiden umschließenden Gärten. Der sogenannte Lustgarten wird von diesen drei Gebäuden vollständig eingeschlossen. Sowohl die drei Palais als auch den Lustgarten umgibt ein farbenfroher Schlosspark mit einer reichhaltigen Pflanzenvielfalt. Das Schloss sowie der Schlosspark waren im Jahr 1791 der Schauplatz der sogenannten Pillnitzer Deklaration und stellen daher einen bedeutenden Teil der Weltgeschichte dar. Heute wurden sämtliche Gebäudeteile des Schlosses der Öffentlichkeit als Museen zugänglich gemacht. Im Neuen Palais befindet sich aktuell das Schlossmuseum Pillnitz. Sowohl im Wasserpalais als auch im Bergpalais befindet sich das Kunstgewerbemuseum. Dieses wird von der staatlichen Kunstsammlung Dresden betrieben. Die gesamte Anlage befindet sich aktuell im Besitz des Freistaates Sachsen.
 
Erlebnisreiche Geschichte zum Anfassen
 
Sowohl der Schlosspark als auch das Schloss selbst befinden sich auf dem Rittergut der Pillnitzer Flur. Das Hauptgebäude des dortigen Ritterguts befand sich in der Zeit um 1400 dort, wo sich heute das neue Palais befindet. Das zweite Rittergut befand sich genau an der Stelle, wo man später eine künstliche Ruine anlegen ließ. Diese kann auch heute noch vor dem Schloss an der Oberseite des Hangs vor dem Bergpalais besichtigt werden. Der Grundstein für die sich später an diesem Ort befindliche Schlosskirche wurde bereits im Jahr 1569 gelegt. In den darauffolgenden Jahren wurde das Anwesen vorrangig als Wohnsitz zahlreicher Mätressen der Pillnitzer Fürsten verwendet. Erst im Jahr 1718 baute man diesen Standort zu einem Repräsentationsbau aus.
 
In den Jahren nach 1718 wurde das Schloss Pillnitz mehrmals umgestaltet und neu errichtet. Jeder der im Schloss Pillnitz residierenden Fürsten fügte einen neuen Teil zur optischen Erscheinung des Schlosses hinzu. 1721 stellte man das Wasserpalais am Elbufer fertig und 1724 errichtete man das Bergpalais auf der gegenüberliegenden Seite. Ursprünglich sollte das Bergpalais eine Spiegelung des Wasserpalais darstellen. Erst in den Jahren nach 1725 errichtete man zwischen Berg- und Wasserpalais den sogenannten Lustgarten. Zu dieser Zeit ergänzte man das Wasserpalais um eine zusätzliche Treppe, die direkt zu einer Anlegestelle an der Elbe hinabführt. Letztlich wurde in dieser Epoche ebenfalls der Venustempel des Schlosses errichtet. Dabei handelt es sich um einen achtseitigen Festsaal, der an vier Pavillons angrenzt.
 
Im Jahr 1791 kam es im Schloss Pillnitz zu einer großen Fürstenzusammenkunft. Diese führte innerhalb mehrerer Tage zu der sogenannten Pillnitzer Deklaration. Dabei handelt es sich um eine Erklärung der beiden Großmächte Preußen und Österreich zur Unterstützung Frankreichs im Zuge der Französischen Revolution. Aus diesem Grund sind das Schloss und der Schlosspark von unschätzbarem Wert für die Weltgeschichte. Aufgrund eines riesigen Brands am 1. Mai 1818 wurde das Schloss sowie der Venustempel jedoch vollständig zerstört. Lediglich Berg- und Wasserpalais blieben in den Flammen von 1818 unversehrt. Aus diesem Grund errichtete man bereits 1822 ein neues Hauptgebäude mit einem kuppelförmigen Festsaal. Die geschichtsträchtigen Überreste des einstigen Schlosses können jedoch noch heute in den Katakomben des neuen Palais besichtigt werden.
 
Einzigartiger Schlosspark mit vielfältiger Pflanzenwelt
 
Neben dem Schloss selbst lockt auch der Schlosspark zahlreiche Besucher nach Pillnitz. Ursprünglich wurden die Gärten außerhalb des Lustgartens ausschließlich zu wirtschaftlichen Zwecken genutzt. Die in den Gärten angebauten Lebensmittel wurden vorrangig zur Versorgung des Schlosses und zweitrangig zum Verkauf verwendet. Im Jahr 1712 ließ Gräfin von Cosel jedoch eine umfangreiche Heckenanlage pflanzen. Im barocken Lustgarten befinden sich heute neben einem aufwändig gestalteten Springbrunnen ebenfalls mehrere Boskettanlagen.
 
Oberhalb des Bergpalais hingegen wurden zwölf Baumreihen angepflanzt. In den Jahren nach 1770 kam es zudem zu zahlreichen Erweiterungen der Anlage. Im Jahr 1778 errichtete man den Englischen Garten und im Jahr 1790 den Chinesischen Garten. Darüber hinaus wurde bereits 1880 eine große Nadelgehölzanlage angelegt, die zahlreiche exotische Nadelbäume beinhaltet. Aktuell befinden sich auf den 28 Hektar Gartenfläche sechs zusammenhängende Gärten, die eine Vielzahl unterschiedlicher Pflanzen beheimaten.
Eine der größten botanischen Sehenswürdigkeiten im Pillnitzer Schlossgarten ist die sogenannte Pillnitzer Kamelie. Bei den Kamelien handelt es sich um japanische Teestrauchgewächse. Die Pillnitzer Kamelie ist über 230 Jahre alt und weist derzeit eine Höhe von 8,9 Metern auf. Dadurch ist sie aktuell die älteste japanische Kamelie Europas. Insgesamt trägt dieser Baum im Zeitraum von Februar bis April mehr als 35.000 Blüten. Meist wird dieser Baum durch ein speziell angefertigtes Winterhaus geschützt. Das 54 Tonnen schwere Winterhaus wird jedoch in warmen Jahreszeiten zu Seite gefahren, um einen ungehinderten Blickkontakt zum Baum zu gewähren.

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