GARTENBLOG - Barockgärten - Villa Jähn
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Barockgärten

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Barockgärten

Barockgärten wurden ab dem späten 16. Jahrhundert angelegt. Die Zeit des Barocks datiert man etwa auf 1575 bis 1770, erste Anlagen dieser Art entstanden in Frankreich. Das verlieh den Barockgärten den Beinamen “französische Gärten”.

Wichtige Merkmale der Barockgärten

Formal sind diese Gartenanlagen streng angelegt und stehen damit dem etwas naturnäheren Englischen Garten gegenüber. Die Konzeption von Barockgärten geht auf italienische Renaissancegärten zurück. Diese waren aber kleiner und weniger differenziert, auch fehlte der Bezug zu einem Gebäude. Diesen stellen die Barockgärten auf jeden Fall her, sie gehören in der Regel zu einem Schloss und unterstützen dessen architektonisches Gesamtkonzept.

Barocke Architektur und Gartenkunst entwickelten sich damals parallel. Die Gärten wurden sehr groß und repräsentierten die Macht des jeweiligen Schlossherrn, der fast immer ein absolutistischer Fürst war. Er konnte durch die gebändigte Natur beweisen, wie groß seine Mittel sind, denn die Anlagen waren sehr aufwendig in der Erstellung. Berühmte Gartenarchitekten waren damit befasst wie André Le Nôtre (Schlosspark Vaux-le-Vicomte) und sein Schüler Dominique Girard (Wiener Belvedere-Garten), Charles Carbonet (Schlosspark Nymphenburg bei München zusammen mit Dominique Girard), Andreas Gotthard Carl (Barockgarten Delitzsch) und Henry Perronet (Großer Garten in Hannover). Barockgärten sind geometrisch in Haupt- und Nebenachsen gegliedert. Diese werden durch Kanäle, Wege und Bassins gebildet. Fast immer gibt es eine zentrale Sichtachse. Auch die Bäume und Sträucher werden geometrisch beschnitten.

Barockgärten heute

Neben den schon erwähnten Barockgärten gibt es natürlich viele weitere Anlagen. Einige der berühmtesten in Deutschland sind:

  • Hesperidengärten in Nürnberg
  • Schloss Augustusburg in Brühl
  • Schlossgarten in Erlangen
  • Rokokogarten und Schloss Veitshöchheim (Nähe Würzburg)
  • Barockgarten Zabeltitz (Nähe Meißen)
  • Schlossgarten Schleißheim
  • Barockgarten Großsedlitz (Nähe Dresden)
  • Propsteigarten in Hirzenach


Der Unterhalt von Barockgärten ist aufwendig, eine Orangerie für die südländischen Pflanzen ist fast immer zwingend. Auch verfügt der Garten selbst über eine aufwendige steinerne Architektur mit Treppenanlagen, Brunnen und Wasserspielen sowie Grotten und Kanälen. Dafür bezaubert ein Barockgarten wirklich jeden Besucher.

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