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Brennnesseljauche – Kraft und Gesundheit für den Garten

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Brennnesseljauche – Kraft und Gesundheit für den Garten

Die Brennnessel ist unter Gärtnern umstritten. Dem einen dient sie als Wundermittel gegen Schädlinge, dem anderen gilt sie als Unkraut. Mit wenigen Handgriffen kann aus ihr jedoch ein natürlicher Dünger hergestellt werden.

Ohne die chemische Keule
Wer die Pflanzen und Gehölze im Garten mit Nährstoffen anreichern, dabei aber auf künstliche Mittel verzichten möchte, sollte einen Sud aus Brennnesseln ansetzen. Dafür finden – mit Ausnahme der Wurzeln sowie der Blüten – alle Bestandteile des Gewächses ihre Verwendung. Mit Gartenhandschuhen bewehrt und mit einer Gartenschere bewaffnet, wird der Stängel möglichst bodennah durchtrennt. Zur leichteren Verarbeitung wird die Nessel zudem in kleinere Einzelteile geschnitten. Diese werden sodann in einen Behälter aus Kunststoff oder Holz gegeben. Metall eignet sich nicht, da der Werkstoff mit der Jauche eine chemische Reaktion eingeht.

Wasser wird zugesetzt
Im zweiten Schritt wird das mit den Brennnesseln gefüllte Behältnis mit Wasser angereichert. Ratsam ist es, dafür bereits vorab Regenwasser aufzufangen. Ebenso können einige Liter aus einem nahen See, Bach oder Teich beigemischt werden – die darin vorkommenden Bakterien unterstützen den Prozess zur Umwandlung der Nährstoffe. Leitungswasser sollte dagegen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen und vor der Verwendung nicht abgekocht werden. Das befüllte Gefäß wird anschließend mit einem Gittergeflecht vor Tieren geschützt. Zudem sollte es etwa zwei Wochen lang täglich umgerührt werden, um die Sauerstoffzufuhr zu eröffnen und damit den Gärungsprozess zu starten.

Hohe Konzentration und Wirksamkeit
Der Sud wird nach zwei Wochen leichte Blasen und eine dünne Schaumkrone bilden: Er ist nun fertig für seine Anwendung. Dafür wird ein Teil der Jauche mit zehn bis 20 Teilen Wasser vermischt. Robuste Gehölze erhalten das erstgenannte Verhältnis, Blumen und zarte Sträucher das letztgenannte. Auch eine Düngung des Rasens ist möglich, sollte aber in der Dosis 1:50 stattfinden. Das Begießen und Besprühen der Gewächse findet im Abstand von zwei bis drei Tagen statt und wird schon bald eine Stärkung derselben erkennen lassen. Schädlinge ziehen sich nach kurzer Zeit zurück, der Garten kann dank natürlicher Unterstützung gedeihen.

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