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Engländer und ihre Gärten – Von Landschaftsgemälden und Cottagegärten

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Engländer und ihre Gärten – Von Landschaftsgemälden und Cottagegärten

„Unser England ist ein Garten“ meinte einst der englische Schriftsteller Rudyard Kipling und bringt damit die enge Beziehung zwischen dieser Nation und ihren Gärten auf den Punkt. Die Engländer gelten seit jeher als Gartenliebhaber, die das Gärtnern mit Hingabe zelebrieren und zur königlichen Kunst erhoben haben.

Das Land selbst ist in Fachkreisen als Geburtsstätte der Gartenkultur Europas bekannt. Doch wie sehen eigentlich die Gärten der Engländer aus? Diese Frage lässt sich nicht mit einer allgemeingültigen Aussage beantworten, zumal die Gärten und öffentlichen Parks im britischen Königreich sehr vielfältig sind. So reicht die englische Gartenkunst von historischen Landschaftsgärten über Viktorianische Gärten bis zu nostalgischen Cottagegärten und duftenden Rosengärten.

Die Englischen Landschaftsgärten - Wie aus einem Naturgemälde

Die Geburtsstunde des Englischen Landschaftsgartens reicht in das 18.Jahrhundert zurück und ist untrennbar mit dem Namen Lancelot „Capability“ Brown verbunden. Dieser englische Gartenarchitekt entwickelte einen naturnahen Designstil, der ohne die geometrischen Formen des Barockgartens auskommt und sich stattdessen an den feinen Linien der Natur orientiert. Seine Ideen von einem naturnahen Landschaftsgarten setzte Brown beispielsweise auf dem Anwesen Stowe Buckinghamshire um. In diesem englischen Bilderbuchgarten prägen Seen und Baumalleen ein malerisches Landschaftsbild, in das sich geschwungene Wege, Aussichtspunkte und Tempel integrieren. Einen Englischen Landschaftsgarten wie aus einem Naturgemälde finden Garteninteressierte auch in den berühmten Stourhead Gardens. In diesen Gärten nahe Stourton in Wiltshire zeichnen ausgedehnte Wiesen, weitläufige Wälder und malerische Haine das Bildnis einer natürlichen Landschaft nach.

Die Viktorianischen Gärten – Liebe zu exotischen Pflanzen und geometrischen Formgehölzen

Mit dem aufstrebenden Bürgertum entwickelte sich in der englischen Gartenkunst die Liebe zu Pflanzenraritäten aus entfernten Ländern. Im 19.Jahrhundert avancierten die englischen Gärtner zu begeisterten Botanikern und sammelten Pflanzen aus vielen Teilen der Welt. Aus dieser Entwicklung gingen die Viktorianischen Gärten hervor, die sich durch eine Ansammlung von exotischen Gewächsen und geometrischen Formgehölzen auszeichnen. In den Rabatten eines Viktorianischen Gartens gedeihen beispielsweise Azaleen, Rhododendren und Kamelien.

Die Cottagegärten – Wildromantische Gartenidylle am Land

Mit der Popularität des rustikalen Landhauses, das auf den Architekten John Nash zurückgeht, stieg auch das Ansehen des Cottagegartens in der englischen Gartenkultur. In den Gartenräumen dieser wildromantischen Gärten wachsen zwischen immergrünen Schnitthecken wie Hainbuchen und Eiben farbenfrohe Blütenstauden und üppige Kletterpflanzen. Auch ein Nutzgarten mit Küchenkräutern und Gemüsesorten passt in das idyllische Bild dieses ländlichen Gartenstils. Als besonders romantischer Garten im Cottage-Stil gilt beispielsweise der Anne Hathaway Garden, in dem neben Rosmarin und Thymian prächtige Stockrosen und Wicken gedeihen. Inmitten dieser Idylle lernten sich einst William Shakespeare und seine Frau Anne Hathaway kennen.

Englische Rosengärten – Duftende Blütenmeere

Die englische Gartenkunst ist eng mit der nationalen Rosenzucht verbunden, die weltweit ein großes Ansehen hat. Im Rosengarten des berühmten Rosenzüchters David Austin gedeihen über mehrere Gartenräume verteilt mehr als 700 verschiedene Sorten dieser königlichen Blume. Hier spazieren Garteninteressierte zwischen Pergolen, Lauben, Gartenmauern und Steinskulpturen, um die Düfte englischer Zuchtrosen und echter Wildrosen zu genießen.

Kurzum: Engländer beeindrucken mit ihrem Gespür für die Landschaft und die Vielfalt der Pflanzen, die sie in ihren Gärten gekonnt zur Schau stellen.

Kommentare

  1. Marco Marco

    Bin ein richtiger Fan von England vorallem die schönen gepflegten Gärten. Ein schöner Artikel den sie veröffentlicht haben

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