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Gemüseanbau im Naturgarten – mit wertvollen Tipps zur reichen Ernte

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Gemüseanbau im Naturgarten – mit wertvollen Tipps zur reichen Ernte

Der Naturgarten erfreut sich starker Beliebtheit. So verzichten immer mehr Gärtner auf künstliche Hilfsmittel und chemische Dünger, um dem Rasen und den Beeten zu voller Pracht zu verhelfen. Gerade beim Anbau von Gemüse bedarf es jedoch eines grünen Daumens, um erfolgreich zu sein – oder der nachfolgenden Ratschläge.

Biologische Qualität
Wichtig beim Aufbau eines natürlichen Gartens ist es zunächst, rein ökologisch verträgliche Saaten und Setzlinge zu verwenden. Solche also, die eigens für die Vision gezüchtet wurden, ohne künstliche Dünger zu überleben. Die Pflanzen gelten als sehr robust, sind weniger anfällig für Schädlinge, können also selbst ohne relevante Unterstützung durch den Menschen wachsen und gedeihen. Allerdings sind die Sämlinge im Ankauf – der ausnahmslos im Fachhandel stattfinden sollte – preislich natürlich etwas höher angesiedelt. Dennoch lohnt es sich, für die Qualität des Gemüses ein wenig mehr Geld zu investieren.

Jedes Gemüse eignet sich
Beim Aufbau eines Naturgartens stellt sich für die Planung der Gemüsebeete häufig die Frage, welche Sorten denn nun eigentlich genutzt werden können. Die Antwort ist ebenso knapp wie logisch: In einem gesunden Mutterboden können nahezu sämtliche Arten verwendet werden, sofern sie saisonal und regional gedeihen. Zwar mag es beim Wachstumsprozess etwas länger dauern, ehe sich ein erstes Ausreifen von Tomaten, Kartoffeln oder Gurken zeigt – die Qualität hierbei ist den preiswerten Sämlingen aber deutlich überlegen. Zumal sich nicht selten mehr als eine Ernte pro Jahr verzeichnen lässt, die Effizienz also überdurchschnittlich hoch angesiedelt ist.

Mischkulturen bevorzugen
Welches Gemüse letztlich angebaut wird, ist beinahe zweitrangig. Dennoch sollte der Gärtner darauf achten, eine möglichst große Vielfalt in seine Beete zu bringen. Dabei können Gemüse, Obst und Kräuter auf engstem Raum miteinander gedeihen – und voneinander profitieren. So gehen nahezu alle Arten an Bohnen ein günstiges Zusammenspiel mit diversen Salaten und dem Wurzelgemüse ein. Der zwischen den Reihen eingesetzte Knoblauch wiederum verhindert das Ansiedeln von Schädlingen. Paprika und Tomaten sowie Brokkoli und Blumenkohl können dicht beieinander angebaut werden – auch sie beeinflussen ihr Wachstum gegenseitig in positiver Art.

Flexibel bleiben
Der Naturgarten kann jedoch erst dann eine reiche Ernte zeitigen, wenn er mit möglichst viel Sonne gesegnet ist. Etwa sechs bis acht Stunden pro Tag sollte das Gemüse die Wärme genießen dürfen. Wer nicht über solche sonnigen Flächen verfügt, setzt die Saat dagegen in großen – und beweglichen – Blumentöpfen aus. Gurken, Tomaten, Paprika und sogar Kartoffeln gedeihen in ihnen vorzüglich. Je nach Wetterlage können die Behältnisse in warme Areale des Gartens geschafft oder gegen Regen und Wind geschützt werden. Auch damit ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Gewächse geleistet.

Regional und saisonal
Allerdings wird die Ernte erheblich durch die Saat beeinflusst. Wer auf Gurken und Paprika setzt, die für den südeuropäischen Raum gezüchtet wurden, wird ohne Dünger nur wenig Ertrag verzeichnen. Besser ist es daher, saisonal vornehmlich solche Gemüsearten anzubauen, die auch tatsächlich in der Region beheimatet sind – und die sich den Tücken des hiesigen Wetters längst angepasst haben. Dabei lohnt sogar ein Rückgriff auf Sorten, die regionale Eigenzüchtungen darstellen – und die sich nicht selten seit Jahrhunderten an die örtlichen Gegebenheiten und Wetterlagen gewöhnt haben.

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