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Große Kapuzinerkresse

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Große Kapuzinerkresse

Die Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) stammt aus Mittel- und Südamerika, speziell Brasilien und Chile sowie Bolivien und Peru. Die heutige, hybride Gartenvariante lässt sich jedoch nicht zu ihren ursprünglichen Formen zurück verfolgen.

Wachstum

Die schnell wachsende Kapuzinerkresse lässt sich durchaus einjährig kultivieren, wenngleich dies mehrjährig in Südamerika geschieht. Mit Rankhilfen wächst die Kresse auch vertikal, sonst kriecht dieser ideale Bodendecker. Tatsächlich strecken sich die Ranken des Großen Kapuziners in einer idealen Saison um drei Meter. Dünne Rundstängel tragen aufragende Blüten und Blätter von gut 20 Zentimetern Länge.


Blatteigenschaften

Ganzrandige Blätter in Schildform weisen Wasser lotusartig ab. Neun Adern strahlen vom Zentrum der dunkel- bis hellgrünen Kresseblätter aus. Ihr würziger bis scharfer Geschmack entspringt gesunden Senfölen gegen Erkältung sowie Viren und Bakterien als auch Pilze. Roh bereichern die Blätter als typisches Würzkraut etwa Quark und Kräuterbutter sowie Salat. Ältere, dunkle Blätter mit weniger Flüssigkeit konzentrieren das charakteristische Senfaroma besonders intensiv.


Blütenwuchs

Raumgreifende Blüten an langen Ranken gaben der Großen Kapuzinerkresse ihren wissenschaftlichen Beinamen "majus" (lat. "maius": groß). Die kapuzenartige Blütenform führte zum deutschen Namen dieses Kressegewächses. Strahlend rot und gelb sowie orangefarben locken die gemusterten oder einfarbigen Kresseblüten im Sommer und frühen Herbst diverse Insekten zum Bestäuben. Die schmucke Blütenkrone mit fünf Kelchblättern verjüngt sich zum äußeren Ende in einen schwach gekrümmten Sporn von etwa drei Zentimetern.


Blüten und Mensch

Wie die Blätter riechen auch die Blüten senfähnlich, wenngleich etwas weniger intensiv, wirken jedoch ebenso antibiotisch. Diese vertrauteste Repräsentantin der Kapuzinerkressen zählt daher zu den Heilpflanzen. Als beliebte Dekoration von Salaten verlangen die Blüten ihr sanftes Schütteln beim Pflücken: Ohrwürmer schätzen diese Kresseblüten als Versteck.


Früchte der Kresse

Nach der Blüteperiode wachsen aus den drei Fruchtblättern einer Blüte gleich viele Knospen. Diese einsamigen Spaltfrüchte lassen sich jung durchaus verzehren, üblicherweise eingelegt in Salz sowie Öl und Essig. Ausgereifte Samen hingegen lassen sich trocknen und zu würzigem Pulver mahlen.


Anbaubedingungen

Als echter Sommerblüher bevorzugt Kapuzinerkresse sonnenbeschienene Orte, gerne geschützt. Beet sowie Balkon und Kasten eignen sich problemlos. Mehr Sonnenlicht bedeutet mehr Blüten, während Halb- und Vollschatten zahlreiche Blätter mit nur einzelnen Blüten erzwingen. Die grandiose Blütenpracht kostet Blumenfreunde nur wenig Wasser und mäßige Nährstoffzufuhr mit vorzugsweise deutlichem Anteil von Sand und Lehm. Nahrhafte Böden hingegen führen zum unerwünschten Blüte-Blatt-Verhältnis von Schatten.


Jährliche Aussaat

Die in europäischen Breiten einjährige Große Kapuzinerkresse verlangt die Aussaat ihrer rundlichen voluminösen Samen vom späten Winter bis zur Frühlingsmitte in Anzuchttöpfchen. Dazu quellen die Rundsamen zuerst mehrere Stunden in etwas abgestandenem Wasser. Zwei Samen im Töpfchen bedeckt Erde zwanzig bis dreißig Millimeter hoch. Raumtemperatur lässt diese Topfbewohner dann rund 18 Tage keimen.

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