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Komposthaufen: wie umweltfreundlicher, kostenloser Dünger entsteht

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Komposthaufen: wie umweltfreundlicher, kostenloser Dünger entsteht

Ein Komposthaufen vereint gleich mehrere Vorteile, von denen sowohl der Gärtner als auch die Umwelt profitieren. Viele organische Abfälle finden dort noch eine sinnvolle Verwendung. Gleichzeitig entsteht absolut natürlicher, umweltfreundlicher Dünger, der die Pflanzen wieder mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt

Ganz ohne Chemie und sogar kostenlos schließt sich so ein perfekter Kreislauf in Harmonie mit der Natur. Nicht nur für Selbstversorger ist ein Komposthaufen auf dem Grundstück deshalb eine ideale Möglichkeit, den eigenen Garten abzurunden.

Damit wertvoller Humus aus den verschiedenen Resten entstehen kann, sollten Gartenfreunde jedoch einige Dinge beachten. Denn nur wenn der Komposthaufen richtig angelegt und von Zeit zu Zeit etwas gepflegt wird, können Garten und Mensch den Kompost optimal nutzen.

Den Komposthaufen richtig anlegen

Welches Kompostsystem das jeweils richtige ist, hängt unter anderem von der Größe des Gartens ab. Wer langfristig plant und viel Platz hat, wählt vielleicht ein System aus drei verschiedenen Metall- oder Holzbehältern. Das Umschichten, das während des Kompostierungsprozesses immer wieder geschehen sollte, fällt so leichter. In kleineren Gärten ist ein einzelner Behälter meist ausreichend. Auch ganz ohne Behältnis kann ein Komposthaufen errichtet werden. Damit der buchstäbliche Haufen seine Form behält, sollte dann besonders darauf geachtet werden, sorgfältig umzuschichten.
Wichtig ist, dass die Masse regelmäßig gelüftet wird, damit keinesfalls Fäulnis entsteht. Aus diesem Grund ist auch ein Platz im Halbschatten ideal. Weder trocknet dann die Sonne den Kompost aus, noch wird es im dauerhaften Schatten zu kühl und zu feucht. Für ausreichende Belüftung sollte ein windgeschützter, jedoch nicht ganz windfreier Standort gewählt werden, etwa neben einem Schuppen oder im Schutz eines Baumes.

Was kommt auf den Komposthaufen?

Um eine gute, nährstoffreiche Mischung zu erhalten, sollte der Kompost aus unterschiedlichen Bestandteilen zusammengesetzt sein. Als Faustregel gilt: Ein einziges Material maximal 20 Zentimeter hoch aufschichten. Perfekt zum Kompostieren geeignet sind beispielsweise Küchenabfälle wie Eierschalen, Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder Teebeutel (ohne Metallklammer). Auch aus den Beeten gezupfte Grashalme, abgemähter Rasen, geringe Mengen Laub oder Baumschnitt finden dort noch eine sinnvolle Verwendung. Sogar der Mist von pflanzenfressenden Tieren wie Kaninchen oder Hühnern kann gut auf den Komposthaufen gegeben werden.
Keinesfalls gehören Kunststoff, Metall, Glas oder andere nicht kompostierbare Stoffe hinein.
Größere Gartenabfälle wie Äste oder ganze Pflanzen werden am besten zuerst ordentlich zerkleinert, sonst dauert es sehr lange, bis sie verrotten.
Mit Pestiziden behandelte Obstschalen gehören nicht auf den Komposthaufen. Vorsicht ist zudem bei Fleischabfällen geboten. Das Risiko, dass so Ratten angelockt werden, ist recht hoch.

Den Kompost nutzen

Nach ungefähr einem knappen Jahr können (Hobby-)Gärtner zum ersten Mal von ihrem selbst angelegten Komposthaufen profitieren. Nun ist die Masse reif, fühlt sich krümelig an und duftet angenehm nach Wald.
Der Humus kann jetzt zum Beispiel als Dünger an Pflanzen gestreut oder mit Blumenerde gemischt werden, um etwa Kübelpflanzen einen idealen Untergrund zu bieten. Die Bodenstruktur wird durch den im Garten ausgestreuten Kompost maßgeblich verbessert. Sehr sandige Erde wird gehaltvoller, Wasser kann besser gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben werden. Kompost lockert den Boden auf, fördert mit all seinen Spurenelementen und Nährstoffen die Fruchtbarkeit der Erde und macht Pflanzen weniger anfällig für Krankheiten.

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