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Obstbäume düngen – die Basis für eine reiche Ernte

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Obstbäume düngen – die Basis für eine reiche Ernte

Wer im Herbst viele Äpfel und Birnen sowie Pflaumen oder Nüsse im eigenen Garten pflücken möchte, sollte die Natur beim Wachstum der Bäume unterstützen. Die Vielzahl der im Handel angebotenen Dünger ist jedoch für Laien kaum überschaubar. Worauf ist bei der Auswahl also zu achten?

Wichtige Vorarbeiten
Das Düngen gilt als gute Maßnahme, um den Bäumen zu einem besseren und zugleich auch gesünderen Wachstum zu verhelfen. Doch das gelingt lediglich dann, wenn der Boden um das Gewächs herum möglichst ausreichend vorbereitet ist. Liegen hier Mängel vor, kann selbst der beste Dünger keine Wundertaten vollbringen. Das regelmäßige Lockern der Erde, das Beseitigen von abgestorbenen Pflanzen sowie die Vorsorge gegen Schädlinge gehören daher zu den grundlegenden Arbeiten. Zudem sollte vor dem Düngen entschieden werden, ob ein organisches oder ein mineralisches Mittel zum Einsatz kommt.

Der organische Dünger
Beliebte Dünger bestehen hauptsächlich aus natürlichen Stoffen. Kompost, Mist, Holzhäcksel sowie pulverisiertes Horn und Gestein gehören zu den hierbei infrage kommenden Optionen. Ihr Nachteil besteht jedoch darin, dass sich jede der zugefügten Substanzen erst einmal in der Erde zersetzen muss, ehe sie von dem Obstbaum aufgenommen werden kann. Und das dauert je nach Größe des Granulats durchaus einige Wochen. Der zu erzielende Effekt tritt somit später ein. Vorteilhaft gestaltet es sich indes, dass alle Elemente eine organische Basis besitzen, die ohne Rückstände durch die Umwelt abgebaut werden kann – und die den Baum ideal nährt.

Der mineralische Dünger
Schneller lässt sich das Ziel der Düngung meist mit einem künstlichen Mittel erreichen. Hierbei handelt es sich um Substanzen, denen chemisch erstellte Elemente wie Sulfat, Kalium oder Stickstoff beigesetzt wurden. Diese Nährstoffe werden durch den Obstbaum sofort aufgenommen, können also innerhalb weniger Stunden schon hilfreich wirken. Ihr Nachteil liegt allerdings darin, dass es zu einer Übersättigung mit bestimmten Bestandteilen kommen kann, unter denen das Gewächs eine negative Entwicklung nimmt – oder sogar abstirbt. Mineralische Dünger sollten daher behutsam und in eher geringen Mengen verwendet werden.

Das Düngen in der Wachstumsphase
Wann aber kommt ein solcher Dünger zum Einsatz? Hierbei gilt erneut, dass keines der Mittel zu Wunderdingen fähig ist. Sie sollen lediglich das natürliche Wachstum des Obstbaumes unterstützen. Ab den ersten Wochen des Frühlings bis in die letzten Wochen des Sommers kann also – je nach Gattung, Zustand und Größe des Baumes – gedüngt werden. Zwischen Herbst und Winter werden dagegen keine Nährstoffe zugesetzt, da diese von dem Gewächs nicht mehr aufgenommen würden und sich ein positiver Effekt über das kalte Halbjahr hinweg nicht einstellen kann.

Fehler vermeiden
Eine optimale Wirkung kann sich ohnehin erst dann einstellen, wenn fachlich korrekt gedüngt wird. Heißt also, dass das Mittel nicht direkt um den Baumstamm herum platziert werden sollte. Vielmehr wird es kreisförmig im Abstand von 30 bis 100 Zentimetern um diesen gestreut. Sinnvoll ist es zudem, das Granulat mit Wasser zu verflüssigen oder ihm durch das Auflockern der Erde ein schnelles Eindringen in den Boden zu ermöglichen. Ob der Vorgang einmal jährlich stattfindet oder regelmäßig vorgenommen wird, hängt dagegen vom zuzusetzenden Element selbst ab, sollte also im Zweifelsfall bei einem Gärtner erfragt werden.

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