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Polo – der Sport der Könige

Polo – der Sport der Könige

Exklusive Sportarten lassen sich rund um den Erdball wohl mehr als genug finden. Wer jedoch Polo spielt, gehört zur auserlesenen Minderheit. Dem strategischen Geschick der Teilnehmer steht hierbei eine Verletzungsgefahr gegenüber, wie sie anderen Sportlern nicht bekannt sein dürfte. Aber auch das finanzielle Vermögen spielt eine nicht unerhebliche Rolle.

Allgemeines zum Spiel
Lediglich vier Mann pro Team stehen sich hoch zu Pferde gegenüber. Ihr Ziel besteht darin, einen kleinen Ball in eines der beiden Tore zu bewegen. Die Partie ist in vier bis acht Abschnitte unterteilt und verlangt allen Teilnehmern ein Höchstmaß an Konzentration, Kampf und Einsatzfähigkeit ab. Die hier absolvierte Intensität von Mensch und Tier sucht ihresgleichen. Selbst in den jüngeren Altersklassen wird erbittert darum gekämpft, dem Ball näherzukommen. Denn noch immer eilt dem Polo der Ruf voraus, dass den Sport zwar jedermann ausüben kann – dass hier aber nur wenige erfolgreich sind.

Nicht Sport, sondern Philosophie
Doch den Polo-Fans dürfte bereits die Verwendung des Sportbegriffes nicht ganz lieb sein. Sie vergleichen ihren Bewegungsablauf eher als taktische Auseinandersetzung auf höchster Ebene. Wie etwa beim Schach. Gleich ist beiden Hobbys, dass sie seit Jahrtausenden ausgeübt werden und sich dabei vornehmlich an bessergestellte Personen richten. Die Art, ein Spiel zu führen und zu lenken, dem Gegner das Konzept zu zerstören und selbst siegreich zu sein, habe viel mit philosophischen Ansätzen zu tun. Mit ewig gültigen Wahrheiten also.

Für Denker und für Kämpfer
Dennoch wäre es falsch, Polo alleine als geistige Herausforderung zu betrachten. Denn selten einmal verläuft eine Partie ohne vergleichsweise schwere Verletzungen. Jeder der langjährigen Teilnehmer kann auf eine Vielzahl an gebrochenen Knochen, ausgekugelten Schultern oder sogar tiefen Fleischwunden verweisen. Es scheint jedoch, dass sich die Sportler damit längst abgefunden haben. Einzige Ausnahme: Verliert ein Pferd den Halt unter den Hufen und stürzt es beim Fall auf einen Menschen, droht tatsächliches Ungemach. Die bis zu einer halben Tonne schweren Tiere können dabei den Brustkorb des Betroffenen mühelos zerdrücken.

Auf die Ausrüstung kommt es an
Entsprechend viel Geld wird in die Sportbekleidung investiert. Denn oft besteht darin der einzige Schutz, um sich gegen den fliegenden Ball oder die herumwirbelnden Schläger einigermaßen zu sichern. Insbesondere Neueinsteiger geraten hier allerdings an ihre Grenzen. Eine solche Ausrüstung kann schnell einmal mehrere eintausend Euro verschlingen. Ebenso sollte immer eingeplant werden, dass die Teilnahme an großen Turnieren mit einer Startgebühr in nicht unerheblicher Höhe verbunden sein wird. Heißt also: Für den finanziellen Gegenwert ließen sich spielend leicht mehrere Kleinwagen in sehr guter Ausführung erwerben.

Das Pferd macht den Unterschied
Das einzig echte Prunkstück des Polosports wird jedoch in den Pferden gesehen. So kann bereits der Embryo aus einer erfolgreichen Zucht einen Wert von 100.000 Euro erreichen. Tiere, die schon manches Turnier gespielt und eine beträchtliche Zahl an Trophäen errungen haben, explodieren im Preis. Zumal sie lediglich unter wenigen ausgewählten Personen gehandelt werden. Der Erwerb stellt neben der Investition also immer auch darauf ab, ob der Neubesitzer überhaupt würdig ist, das Pferd zu reiten. Ein Qualitätsmerkmal, das man lediglich wenigen Menschen zugesteht – Königen etwa.

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